Viele Formen, ein Thema
Orgasmus-Schwierigkeiten zeigen sich unterschiedlich. Häufig sind zum Beispiel:
Ein Orgasmus ist keine Leistung, die man erbringen muss. Entscheidend ist, ob Sie sich etwas anderes wünschen.
Erregung ist gelernt
Aus Sicht des Sexocorporel ist die Art, wie wir Erregung aufbauen, gelernt. Wer sich zum Beispiel immer mit viel Druck, schnellen Bewegungen oder angespanntem Körper erregt, kommt manchmal nur auf diesem einen Weg zum Höhepunkt.
Dazu können Leistungsdruck, Scham, wenig Wissen über den eigenen Körper oder die Angst, die Kontrolle zu verlieren, kommen. Auch Medikamente, zum Beispiel bestimmte Antidepressiva, können den Orgasmus erschweren.
Was gelernt ist, lässt sich erweitern.
Wie Sexualtherapie helfen kann
Gemeinsam schauen wir an, wie Sie Erregung erleben und was Ihnen fehlt. Mit Informationen, Wahrnehmungsübungen und kleinen Experimenten für zu Hause entdecken Sie neue Wege der Erregung – in Ihrem Tempo und in Ihrer Privatsphäre.
Sie können allein oder als Paar kommen. Die Arbeit findet vollständig bekleidet statt, es gibt keinen Körperkontakt.
Häufige Fragen
Ist es normal, beim Sex zu zweit keinen Orgasmus zu haben?
Ja, das ist häufig – vor allem bei Frauen. Viele kommen bei der Selbstbefriedigung leichter zum Orgasmus als beim Sex zu zweit. Wenn Sie sich etwas anderes wünschen, kann Sexualtherapie helfen.
Betrifft das auch Männer?
Ja. Auch Männer können Schwierigkeiten haben, zum Orgasmus zu kommen, oder ihn als wenig intensiv erleben.
Gibt es Übungen?
Ja. Je nach Anliegen bekommen Sie Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen für zu Hause. Sie machen sie allein und in Ihrem eigenen Tempo.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die Kosten werden in der Regel nicht von der Grundversicherung übernommen. Für Zusatzversicherungen lohnt es sich, vorgängig nachzufragen. Eine Sitzung kostet CHF 150 (Einzel, 50 Min.) bzw. CHF 225 (Paar, 75 Min.); ein Sozialtarif ist auf Anfrage möglich.